Wir, die Klasse 6c, sind mit unserer Klassenleitung Fr. Neumann und Hr. Schießl in die Jugendherberge Burg Trausnitz gefahren. Als wir ankamen, richteten wir uns in unseren Zimmern ein. Nach dem super leckeren Mittagessen hatten wir Freizeit. Danach hatten wir eine Burgführung
mit Hr. Babl, der uns viel über das Leben auf einer Burg im Mittelalter erzählt hat. Wusstet ihr, dass jemand, der eine Brille trägt, in dieser Zeit steinreich war? Am Abend nach dem Abendessen marschierten wir Richtung Stausee los und bei Einbruch der Dunkelheit zündeten wir unsere Fackeln an. Wir mussten natürlich darauf achten, dass sich niemand verletzt. Es war sehr besonders, in der Finsternis mit den brennenden Fackeln zu laufen. Zurück im Burghof entsorgten wir diese in einer großen Feuertonne. Um 22 Uhr war (offizielle) Bettruhe.
Am zweiten Tag haben wir nach dem Frühstück im Keller der Burg Kerzen gezogen. Zum Kerzenziehen nimmt man einen Docht, hängt ihn an einen Haken und taucht ihn in flüssiges Wachs. Diese Prozedur wiederholt man ca. 69 mal bis eine gute Kerze entsteht. Mit den letzten Tauchgängen gibt man der Kerze die bunte Gestaltung. Danach hatten wir Mittagessen und Mittagspause. Anschließend haben wir Brot gebacken. Wir mahlten Getreide, mörserten Gewürze, stellten den Teig her und formten unser Gebäck. Draußen wurde es dann im Holzofen gebacken. Es schmeckte gut. Nach dem Brotbacken gingen wir zum Spielplatz im Dorf. Danach war direkt Abendessen. Zwei Schüler stellten einen Rekord im Nachtisch-Essen auf. Später war Spieleabend mit unseren Lehrkräften. Es gab „Met“, was aber eigentlich ein Kinderpunsch war. Zur Bettruhe sang Herr Schießl in jedem Zimmer ein Gute-Nacht-Lied vor.
Am dritten Tag hatten wir das letzte sehr gute Frühstück, packten unsere Sachen zusammen, machten alles „besenrein“ und fuhren nach Hause.
Burg Trausnitz, wir kommen wieder! Hoffentlich!
Was uns besonders gefallen hat:
- Das Programm war schön und interessant.
- Das Essen war sehr gut, da es ein Buffet war.
- Die Zimmer waren gemütlich.
- Die Schüler der anderen Schulen, die auch auf der Burg waren, waren nett und freundlich.
- Das Personal der Jugendherberge war immer nett und hilfsbereit.
- Unsere Lehrer waren entspannt und gut gelaunt.
- Innerhalb unserer Klasse gab es keine Konflikte.